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Kommunikationsreichweite bei Blackout

Wie weit kann Blackout Comms liefern?
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Dies ist eine der am häufigsten gestellten Fragen. Eine einfache Antwort gibt es nicht, da sie von vielen Faktoren abhängt. Wir führen zahlreiche Tests mit unterschiedlicher Ausrüstung durch, und es ist unmöglich, alle Szenarien abzudecken. Blackout Comms selbst ist lediglich ein Protokoll und eine Firmware, die intelligentes Mesh-Netzwerk und die jeweils verfügbare Ausrüstung zur Paketübertragung nutzen. Die Möglichkeiten bei der Auswahl der Geräte sind sehr vielfältig.

Welche Geräte besitzen Sie?

Externe Antennen sind sehr hilfreich. Custom T-Decks funktionieren beispielsweise deutlich besser als T-Deck+.

Befinden Sie sich in einer ländlichen oder städtischen Umgebung?

In ländlicher Umgebung ist mit deutlich besseren Leistungen zu rechnen.

Haben Ihre Geräte eine ausreichende Sichtverbindung?

Die Platzierung eines einzelnen Geräts an einem Ort mit optimaler Sichtlinie (z. B. auf dem Dach) kann einen großen Unterschied machen.

Meinen Sie Sofortlieferungen (ein einziger Zwischenstopp) oder ein Netzwerk?

Sofortige Einzelstreckenlieferungen unterliegen im Wesentlichen den üblichen Beschränkungen hinsichtlich Funkleistung, Sichtverbindung und Sendeleistung. Mehr Watt und eine bessere Sichtverbindung bedeuten eine größere Reichweite.

Bei Mesh-Netzwerken verhält es sich anders. Wenn Sie beispielsweise eine Nachricht mit einer Gültigkeitsdauer von 24 Stunden festlegen, bedeutet das, dass Pakete innerhalb dieser 24 Stunden jederzeit weitergeleitet werden können, sobald sich Gelegenheiten bieten. Wenn Sie also auf Ihrem Heimweg von der Arbeit an einem Gerät vorbeikommen, das ausgehende Pakete sendet, kann es passieren, dass Sie oder das andere Gerät einen weiteren Teil des Weges zurücklegen. In diesem Szenario ist die Funkreichweite nicht der limitierende Faktor, sondern andere.

Vereinfachte Antworten

Ihre Ergebnisse können stark variieren, aber ohne Verstärker oder Spezialantennen erreiche ich regelmäßig Reichweiten von 6–8 Kilometern zwischen zwei Geräten. Entscheidend ist hauptsächlich, was sich (gegebenenfalls) zwischen Ihnen (Ihrer Antenne) und dem zu erreichenden Gerät befindet (Hügel, Häuser, Bäume usw.).

Bei mehr als zwei Geräten entspricht diese Entfernung von 4–5 Meilen der Reichweite pro Gerät. Befänden sich also vier Geräte in einer geraden Linie im Abstand von jeweils 4 Meilen (bei guter Sichtverbindung), würde ein Mesh-Netzwerk eine Reichweite von 12 Meilen ermöglichen.

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Verbesserung der Distanz
  • Planen Sie die Positionen Ihrer Verbindungen/Knoten sorgfältig, um die beste Sichtlinie zu gewährleisten.

  • Betreiben Sie Verbindungen/Knoten rund um die Uhr, um die Mesh-Möglichkeiten optimal zu nutzen.

  • Nutzen Sie nach Möglichkeit bessere Antennen für Knoten/Verbindungen.

  • Erwägen Sie den Einsatz von Verstärkern an Ihren Knotenpunkten/Verbindungen.

  • Besorgen Sie sich eine Amateurfunklizenz und einen 20-Watt-Verstärker.

  • Besorgen Sie sich eine Amateurfunklizenz und bauen Sie ein verstärktes T-Deck oder einen Pager.

  • Für große Entfernungen könnten unsere Cloud , Drohnen oder MQTT hilfreich sein.

Die Leistung meines Clusters

Ich wohne in einer ländlichen Gegend und habe die Positionen meiner Verbindungs- und Knotenpunkte mithilfe von Tests und Sichtlinienkarten sorgfältig geplant. In meinem ländlichen Gelände habe ich eine lückenhafte Netzabdeckung, die sich über Teile von drei bis vier Landkreisen erstreckt und eine Staatsgrenze überschreitet – und das ohne Drohnen. Für gezielte/geplante Tests konnte ich die Abdeckung deutlich vergrößern.

Ich nutze nach Möglichkeit sowohl 20-Watt- als auch 1-Watt-Verstärker. Beide lassen sich problemlos mit Solarenergie betreiben, sodass kein Landstromanschluss erforderlich ist.

Sie müssen sich genau überlegen, was Sie erreichen wollen, und dann entsprechend planen und testen. Selbst bei guter Planung hängt die erzielbare Leistung von Wetter und Jahreszeit ab.

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